Qualität beginnt am Ursprung

Von Dickköpfen, Naturliebe & ehrlichem Essen

Liebe geht durch den Magen, sagt man. Im Lisetta macht sie erst am Meringerhof Halt. Man ist, was man isst. Wir fragen deshalb lieber einmal zu viel nach als einmal zu wenig. Gut Ding braucht Weile – aber keinen weiten Weg. Vertrauen ist gut, seine Bauern und Lieferanten beim Vornamen kennen, noch besser. Alte Weisheiten, die zusammen eine neue ergeben: Gutes Essen beginnt lange vor dem Kochen. Es beginnt mit einer Haltung, die wir nie hinterfragen mussten. Pssst, Spoiler! Bei uns haben Qualität und Herkunft immer das letzte Wort.

Was sich liebt, das diskutiert

Es gibt da einen Tisch, an dem ich besonders gern sitze. An ihm finden nämlich die besten Gespräche statt. Der große Esstisch meiner Eltern, der so aussieht, als wäre er extra für lange Diskussionen und manchmal hitzige Gemüter gezimmert worden. In der Winterzeit versammelt sich dort einmal die Woche die ganze Familie zum Essen. Nach dem Dessert geht’s ans Eingemachte. Mein Bruder Markus spricht von seinen Plänen für den Hof, meine Schwester Sonja über die Leitenschenke, ich habe Ideen fürs Hotel. Bis jemand widerspricht. Oder jemand in der Runde eine andere Meinung teilt. Starke Charaktere sorgen bekanntlich für lebhafte Diskussionen. 😉 Und aus diesen gemeinsamen Runden entsteht dann all das, was Sie als Gast bei uns im Lisetta erleben und genießen können.

Wie man sät, so erntet man

Die Überzeugung, wissen zu wollen, woher alles stammt und wie es wächst, wurde uns allen in die Wiege gelegt. Allen voran vermutlich meinem Bruder Markus, der mit seinen Meringerhof einen wahren Schatz besitzt. Sonnengereifte Kirschen, Marillen, Äpfel und Kastanien gedeihen hier ebenso wie knackfrisches Gemüse; u. a. Schwarzkohl, Paprika, Auberginen, Bohnen, Salate, Zucchini und Kürbisse bis hin zu aromatischen Kräutern wie Basilikum, Thymian und Rosmarin. Unter der Südtiroler Sonne gereift, saisonal geerntet und frisch geliefert – das ist wahrlich ein anderer Geschmack. Kein Vergleich zu dem, was sonst so durch die Lieferketten wandert. Nicht nur ich freue mich über diese Vielfalt, auch die Augen von Chefkoch Andreas und seiner Crew beginnen zu leuchten, wenn sie diese Zutaten in ihren Händen halten. Dazu kommen dann noch die Produkte* aus der eigenen Hofmetzgerei mit Hofmetzger, wie Speck, Kräuterspeck, Kaminwurzen, Hirschkaminwurzen oder Bauernsalami. Das Sortiment wächst, und ich bin jedes Mal aufs Neue gespannt, was dazukommt. Wer gleich beim Ankommen kosten möchte: Der alkoholfreie Apfelprosecco vom Meringerhof macht sich als Willkommensaperitif ausgesprochen gut. Ich spreche da aus Erfahrung. 😉

*PS: Den Großteil der Produkte vom Meringerhof gibt’s bei uns im Lisetta zu kaufen, alle weiteren Produkte finden Sie an drei Verkaufsständen: Zwei Bauernläden befinden sich direkt an der Landstraße in Richtung Reschenpass kurz vor der Ortschaft Rabland, einer in Meran bei Untermais neben dem Milchhof.

Das Gute liegt so nah

Was ich an diesen gemeinsamen Treffen so schätze: Mein Bruder denkt in Jahreszeiten und Böden. Tobi und ich in Gästewünschen und Visionen. Meine Schwester befindet sich irgendwo dazwischen. Wenn diese Perspektiven aufeinanderprallen – und das tun sie regelmäßig – entstehen noch bessere Ideen. Manchmal einigen wir uns schnell, manchmal dauert es, bis der Kaffee kalt ist oder Mama Brigitte in die Hände klatscht und Papa Flavio schmunzelt. Aber am Ende ziehen wir alle an einem Strang. Hüstel. Meistens. 😉

Neben dem Meringerhof beziehen wir unsere Lebensmittel von einer handverlesenen Auswahl an Lieferanten, die uns hauptsächlich mit Südtiroler Produkten versorgen. Auch hier schauen wir genau darauf: Woher stammen sie und wie läuft die Produktion ab? Wir glauben – das Beste findet man meistens vor der Haustür und in der Nachbarschaft. Nur mal als Beispiel: Waldbeeren und Pfifferlinge (wenn nicht bereits Mama Brigitte alles abgegrast hat, Sie erinnern sich vielleicht an die Geschichte der Pilzdetektivin Brigitte Holmes ...) stammen von einem einheimischen Bauern. Bio-Hühnchen beziehen wir vom Öbersthof aus Feldthurns, den Fisch von der Fischzucht Schiefer aus dem Passeiertal. Unsere Teesorten stammen von der familiengeführten Teehandelsgesellschaft Viropa®, der Kaffee von der Traditionsrösterei Alps Coffee aus Rabland. Übrigens: Schon einmal eine Führung samt Verkostung durch eine Kaffeerösterei erlebt? Empfehlenswert! Mehr dazu hier. Was sie alle mit uns verbindet? Die wichtigste Gemeinsamkeit: Qualität beginnt bereits beim Ursprung.

In vino veritas

Beim Wein setzen wir auf dasselbe Prinzip: Auf unserer Weinkarte finden Sie Südtiroler Winzer und Kellereien aus den italienischen Nachbarregionen. Wir fahren hin, schauen uns die Passion, den Umgang und die Werte an. Erst wenn der Funke überspringt – wenn Wein und der Mensch dahinter überzeugen – landen sie im Lisetta. Ein schönes Beispiel? Das Weingut Donà bei Unterrain in Eppan. Aus Qualitätstrauben von 45 Jahre alten Reben gewonnen, in Eichenfässern herangereift: In der familiengeführten Privatkellerei entstehen aromatische Sorten wie Chardonnay, Sauvignon, Merlot-Lagrein und Vernatsch. Das Mikroklima? Ideal für den Weinbau. Und die Böden? Großartig für die Mineralität. Lust auf ein Glaserl? Sagen Sie uns Bescheid. 😉

Events für Winelovers & Foodies

Das Farmfood-Festival am 14. März von 10 bis 17 Uhr im Kurhaus Meran

Hinter die Kulissen blicken und Gutes direkt vom Feld, Keller und der Selchkuchl verkosten? Das Farmfood-Festival macht’s möglich. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung aber dennoch verpflichtend. Zum Ticket? Hier entlang.

Der Kalterer Weinwandertag

am 26. April von 10 bis 18 Uhr in Kaltern an der Weinstraße

In Kaltern wandert man anders: Hier erklimmt man keine Gipfel, sondern Weinberge, steigt in Keller hinab und erlebt, was entsteht, wenn Passion, Tradition und Winzerkunst aufeinandertreffen. Zahlreiche Kellereien und Weingüter öffnen ihre Tore – begleitet von kulinarischen und musikalischen Höhepunkten. Und wenn die Beine müde werden, bringen kostenlose Shuttles Sie bequem von Kellerei zu Kellerei.

Was noch kommt ...

... und was ich noch nicht verraten darf: Am Meringerhof tut sich was.

Bisher werden Jungtiere zugekauft, am Hof gehalten und zu hundert Prozent in der eigenen Hofmetzgerei verarbeitet. Ab nächstem Jahr wird umgebaut: Die Muttertierhaltung kommt dazu. Heißt: Die Tiere werden direkt am Hof geboren und wachsen in einem großen Stall mit Auslauf auf. Der Kreislauf schließt sich – und das bedeutet noch mehr Qualität, noch mehr Transparenz, noch mehr Kontrolle über das, was am Ende bei uns auf dem Teller landet.

Und dann gibt es da noch etwas, das ich wirklich gern erzählen würde. Aber das ist noch nicht so weit. Nur so viel: Dieses Jahr wird es keine Hofführungen geben, denn die Vorbereitungen laufen bereits. Was ich sagen kann – es lohnt sich, den Meringerhof im Auge zu behalten. 😉

Der Kaffee am großen Esstisch ist inzwischen kalt. Die Diskussion läuft aber noch. Irgendwer hat eine neue Idee, irgendjemand schüttelt den Kopf, man lacht.

Manche Dinge brauchen eben Weile. Aber keinen weiten Weg.

„Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.”

- Oliver Hassencamp

 

Hier bleiben keine Wünsche offen

Den Service, die Freundlichkeit aller Mitarbeiter und der Betreiber sowie die Kundenorientierung haben wir nirgends besser erlebt. Hier ist der Gast König. Hinzu kommen hochwertige Produkte (teilweise aus Eigenproduktion) beim Essen, eine super Küche, ein toller Wellnessbereich, top Entspannung am Pool außen und eine tolle Lage mit super Aussicht.

Philipp - Holidaycheck

Außergewöhnlich

Es ist ein wunderschönes familiengeführtes sehr persönliches Haus. Es ist nichts aufgesetzt, herzliche Gastgeber und ein supernettes Personal. Wir haben uns sehr sehr wohl gefühlt. Herzlichen Dank an Lisa und die ganze Familie.

Christa - Holidaycheck