Frühlingsbeginn & Hoteleröffnung in Meran

L für Lisetta-Liebe

Für einen kurzen Moment halte ich in meinem Tun inne und genieße die warmen Märzsonnenstrahlen auf meiner Nasenspitze. Herrlich, denke ich. Und dem fröhlichen Glucksen von Marie nach, findet auch sie dieses leuchtende Ding am blauen Himmel wunderbar. Ein mysteriöses Rascheln reißt mich aus meiner Tagträumerei. Nanu, denke ich, und drehe mich in die Richtung, aus der ich das Geräusch vermute.

Zitronenbaum im Sommer - Hotel Lisetta in Dorf Tirol

Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt ...

Wieder raschelt es und eines der vielen Zitronenbäumchen scheint sich wie von Geisterhand zu bewegen. Allerdings nicht lautlos, sondern begleitet von einigem Ächzen und Quietschen. Auch klingen die Geräusche gar nicht mal sooo geisterhaft, sondern recht menschlich. Noch einmal erzittert die Zitruspflanze auf ihrem Weg aus dem Schatten in die Sonne und dahinter empor ... streckt sich Mama Brigitte. Zufrieden klatscht sie in die Hände, nickt dem Bäumchen zu und murmelt: „Da hast du ihn, deinen Platz an der Sonne, wachse ihr entgegen.“ Ich schmunzle in mich hinein und füge im Geist den Satz „... und mach mich stolz!“ dazu, denn nichts begeistert Mama Brigitte mehr als ihre Schar an Pflanzen. Abgesehen von Marie natürlich.

Das Lisetta gleicht momentan einem Bienenstock: Überall tummeln sich fleißige Helfer, nicht nur Mama Brigitte, sondern auch Papa Flavio, Tobi und seine Eltern sowie die gesamte Lisetta-Familie packt fleißig mit an, denn – am 15. März geht’s wieder los! Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Vorfreude darauf, unsere lieben Gäste begrüßen und willkommen heißen zu dürfen, ist zum Greifen nah. Bis es so weit ist, gibt’s allerdings noch so einiges zu tun ...

Blumenwiese in Frühling im Dorf Tirol - Hotel Lisetta

Aus dem Dornröschenschlaf wecken

... wir unser Lisetta so knapp zwei bis drei Wochen vor der Eröffnung. Im Garten werden Bäume und Sträucher zurückgeschnitten, altes Laub und Unkraut entfernt, nach dem Rechten geschaut, Zitruspflanzen gestreichelt und jeden Tag für ein paar Extrastunden Sonne gebetet*.
Alle Mitarbeiter bringen den jeweils eigenen Bereich auf Vordermann, sprich – das Serviceteam ist für den Speisesaal, die Bar und die Stuben zuständig, die Köche für ihr Küchenreich.

Anita und Janine, unsere Rezeptionistinnen, bringen die Rezeption auf Hochglanz und stecken dann in den Vorbereitungen für neue Massage & Beauty-Anwendungen, Zimmermappen, Weinkarten etc. Alle Ideen, die ich im Winter per Hand skizziert und gekritzelt habe, bringen die beiden fein säuberlich und schön formatiert aufs Papier. Auch Tobis Eltern sind mit von der Partie: Besonders auf Roland, Tobis Papa, wird stets sehnsüchtig gewartet. Man munkelt er habe die Kraft eines Bären, weil er unsere großen Zitronen- und Orangenbäume über die Terrasse schieben kann, als wären es Federn ...

Letzte Bestellungen, Botengänge und Anlieferungen werden gemacht und wenn dann aus der Küche die ersten frohlockenden Düfte kommen, dann ist es bald so weit. Am Tag vor der Eröffnung legen Mama und ich eine Nachtschicht ein, um die ganzen Dekorationen fertig zu stellen und allem dem letzten Schliff zu geben. Wie das heuer läuft? Das weiß ich allerdings noch nicht. Wach wäre ich zu nachtschlafenden Zeiten ohnehin, doch da fordert wer anders meine volle Aufmerksamkeit lauthals ein. Da haben Blumengestecke einfach keine Chance. 😉
Aber wer weiß, vielleicht hat ja Tobi Lust, ein schlummerndes Talent in sich zu entdecken, von dem er nicht wusste, dass er es hat ...

*Einmal dürfen Sie raten, wer die letzten beiden Aufgaben übernimmt.

Sich glücklich schätzen dürfen

Und dann? Ja dann, rückt er immer näher dieser eine Tag. Und auch wenn wir ihn alle gemeinsam schon so oft miterlebt haben, blicken wir ihm immer noch mit einer Mischung aus guter Aufregung und elektrisierender Vorfreude entgegen. Und möglicherweise ist genau das der Kern dessen, was nicht nur diesen Moment, sondern das Ganze drumherum, so besonders macht: Die Hingabe fürs Gastgeben, das liebevolle Empfangen von alten und neuen Freunden und die pure Freude daran, Ihnen bei uns eine wundervolle Zeit zu bereiten.

Und mit diesen Worten schließe ich die heutige Lisetta Story, denn ein kleines Mädchen fragt sich, wo ich bleibe. Falls Sie sich dasselbe während Ihres Aufenthalts bei uns auch fragen sollten – hier und da, wenn es meine Zeit zulässt, werden Sie mich im Hotel antreffen: beim Aushelfen an der Rezeption, bei der Qualitätskontrolle in der Küche (dafür muss man sich einfach opfern 😉), beim Genießen der Frühlingssonne auf der duftenden Zitrus-Terrasse und bei einem „Ratscher“ mit Ihnen, lieber Gast.

Im Namen der Lisetta-Familie darf ich sagen – wir freuen uns! Darauf, dass sich das Lisetta wieder mit Leben, Stimmen, Lachen, neuen Geschichten und Erinnerungen füllt. Und darauf, Sie wieder bei uns zu haben. Bis ganz bald ...

 

Hervorragender Service

Wir wurden im Hotel mit großer Herzlichkeit empfangen, die Zimmer waren sehr gepflegt, die Außenanlagen werden von der Seniorchefin mit viel Liebe und Sorgfalt gepflegt. Das Frühstück und Abendessen waren hervorragend, Gabor und Gaby haben uns mit großer Souveränität bedient.

Peter W. - Holidaycheck

Luxus im Einklang der Natur

Lisetta lässt keine Wünsche offen. Sehr professionelles Auftreten mit sehr schön eingerichtetem Hotel trifft auf Herzlichkeit an allen Ecken. So muss es sein! Dazu noch ein merklich grüner Touch mit eigenem Honig von fleißigen Bienchen, eigene Eier von fröhlichen Hühnern und Kräuter aus dem eigenen Hochbeetgarten! Das trifft den Zeitgeist, das ist ein gelungener Spagat von Luxus und Naturbewusstsein. Einfach ein Urlaub für Körper und Seele mit sehr guten Gewissen! :)

Matthias - Holidaycheck