E-Bike-Tour zur Leitenschenke

Der schönste Balkon des Etschtals

Ich habe Fragen. Ist das jetzt gerade noch Frühling oder doch schon Sommer?
Denn ganz ehrlich: Gemessen an Thermometeranzeigen und Schweißperlen (hihi) fühlt es sich verdächtig nach Sommer an. „Nach Regen kommt die Sonne, man muss es nur erwarten können“, lese ich am Kalenderblatt. Passend. Könnte fast von mir stammen, diese weisen Worte. Ich finde, auf die wirklich schönen Dinge im Leben sollte man manchmal gar nicht erst warten müssen. Spontanurlaub zum Beispiel. Der funktioniert im Lisetta nämlich zu jeder Jahreszeit erstaunlich gut, habe ich mir sagen lassen. 😉 Ein Klick auf „Buchen“, eine Nachricht an mich oder ein Anruf bei Anita … und schwuppdiwupp sitzen Sie schon in der Orangerie. Mit einem Glas Limoncello-Spritz in der Hand. Oder vielleicht im Pool. Schwebend, träumend. Vielleicht genau rechtzeitig, um diese fabelhafte E-Bike-Tour auszuprobieren, von der ich Ihnen heute erzähle. Klingt verlockend, oder? *

*Falls Sie noch ein paar zusätzliche gute Gründe für Urlaub bei uns brauchen: Schauen Sie doch mal auf unserem Instagram- oder Facebook-Account vorbei. Dort gibt’s jede Menge kleine Hinter-den-Kulissen-Momente, Lieblingsplätze und Lisetta-Alltag zum Mitträumen. Hach ... 💛

Glück, das nach Marille schmeckt

Gestern Abend rief mein Papa an und meinte, er hätte da ganz besondere Gelüste.
Nach fruchtigen Marillenknödel aus Erdäpfelteig, in süßem Zimtzucker gewälzt, mit brauner Butter übergossen und mit samtig-weicher Vanillesoße serviert. Na, ist Ihnen auch das Wasser im Mund zusammengelaufen? Mir auf jeden Fall. Aber mein Papa kennt mich. Zur süßesten Versuchung in Knödel-Form könnte ich niemals auch nur ansatzweise Nein sagen. Aber es sind natürlich nicht irgendwelche Marillenknödel – sondern die aus der Leitenschenke, dem Panorama-Restaurant meiner Schwester in Tscherms.

Und somit, musste ich über seine Frage – „Lust auf eine E-Bike-Tour zu Sonja?“, – auch nicht lange überlegen, die Antwort lag quasi schon auf der Hand, noch bevor ich sie überhaupt ausgesprochen hatte. 😉 Mariechen konnte ich allerdings nicht überzeugen mitzukommen – seit wir den neuen Indoor-Kinderpool haben, ist die Begeisterung für alles andere eher überschaubar. Verständlich. Nun, dann, ein Vater-Tochter-Tag durfte es werden.

E-bike

Von Dorf Tirol in die Welt

Alle Radfahrer sollten jetzt die Ohren spitzen – oder besser gesagt: sich startklar machen. Unser Lisetta ist nämlich ein großartiger Ausgangspunkt für MTB- und E-Bike-Touren. Vom Meraner Hügel – so wie wir Dorf Tirol liebevoll nennen – führen zahlreiche Wege nach Meran und von dort aus in alle Himmelsrichtungen. *

*Übrigens: Kein eigenes Rad dabei? Kein Problem. Gegen einen kleinen Aufpreis können Sie bei uns ein E-Bike inklusive Helm und Sicherheitsausrüstung ausleihen.

Und hier kommen sie auch schon, die drei Startpositionen für Ihre Abenteuer auf zwei Rädern:

  • Für alle, die dem Passeiertal entgegenradeln
    Vom Lisetta fahren Sie zum Minigolfplatz in Dorf Tirol, weiter über den Ruprechtsweg und den Aichweg. Anschließend gelangen Sie auf die Passeier Staatsstraße, der Sie etwa 200 Meter taleinwärts folgen, bis Sie den Radweg erreichen.
  • Der direkte Weg zu den besten Marillenknödeln
    Vom Hotel Lisetta fahren Sie zum Hotel Gartner und folgen anschließend dem Gnaidweg.
    So gelangen Sie entweder nach Algund oder zum Bahnhof Meran. Von dort geht es weiter Richtung Bozen oder Reschenpass. Wer direkt zur Leitenschenke möchte, fährt ebenfalls über den Gnaidweg, nimmt die Laurinstraße, vorbei am Krankenhaus und Bahnhof Meran in Richtung Radweg Marling. Nach der Kellerei Meran geht es rechts hinauf zur Leitenschenke in Tscherms – übrigens komplett asphaltiert, also auch mit dem Rennrad gut machbar.
  • Für alle, die es eilig* haben (und starke Waden besitzen)
    Über den Seebühelweg und dem anschließenden Panoramaweg gelangen Sie direkt nach Meran. Achtung: Diese Route ist nur für erfahrene Mountainbiker geeignet, da sie sehr steil ist und über teils schräg verlegte Schieferplatten führt. Hier empfiehlt es sich stellenweise, das Rad zu schieben. Die Belohnung: Sie landen direkt im Meraner Stadtzentrum.
    *Ich sage nur eins: Sie sind im Urlaub, und nicht auf der Flucht. 😉

Vorsicht: Diese Terrasse hat Suchtpotenzial

... und wenn Sie dann bei der Leitenschenke ankommen und sich einen Tisch auf der Panoramaterrasse sichern, möchten Sie am liebsten gar nicht mehr aufstehen. Falls ursprünglich nur ein kurzer Zwischenstopp geplant war: Vergessen Sie's. 😉 Denn, Hand aufs Herz: Sobald Sie hier Platz nehmen, geraten alle Pläne schnell in Vergessenheit. Denn dieser Ort hat etwas mit seinen Gästen vor. Er entschleunigt. Von hier darf der Blick schweifen – über Meran, Dorf Tirol, Schenna und das gesamte Etschtal bis hinunter Richtung Bozen. Durch die erhöhte Lage ist es oft ein paar Grad angenehmer als unten im Tal. Nicht umsonst wird die Leitenschenke gerne als „Balkon über dem Etschtal“ bezeichnet. Oder wie ich sage: „Es isch vorruckt schian do!” 😊

Und das liegt nicht nur am Ausblick, dem leckeren Limonaia-Spritz in meiner und dem Limoncello in Papas Hand – neiiiin, es ist die schiere Vielfalt an Zitruspflanzen. Sie glauben vielleicht, unser Lisetta ist ein Zitrusmeer, aber hier in der Leitenschenke erwartet Sie ein regelrechtes Zitrusparadies. Es gedeihen unzählige Zitruspflanzen in allen Größen und Formen. Und jedes Mal, wenn wir hier sind, spielt sich dasselbe Schauspiel ab: Mindestens eine Person steht vor den Bäumchen, streckt vorsichtig die Hand aus und prüft, ob die Früchte auch wirklich echt sind. Bei dieser Fülle könnte man schließlich meinen, jemand hätte zur Dekoration ein paar Plastikzitronen aufgehängt. Doch dann folgt fast der beste Teil: das staunende Lächeln, wenn klar wird, dass hier keine einzige Zitrone aus Plastik ist. Die Gesichter dabei sind jedes Mal aufs neue Gold wert. 😅 Tja – die Passion für Zitronen zieht sich durch die gesamte Familie wie ein leuchtend gelber Faden. Gute Gene, sage ich da nur.

"Herzlichkeit ist wie ein Zitronenbaum im Sonnenlicht.
Sie wächst dort, wo Menschen einander guttun."

- Verfasser:in unbekannt

Ein kleines Paradies

Besonders auch für Familien ist die Leitenschenke ein perfektes Ausflugsziel. Während die Großen das Panorama genießen, haben die Kleinen ihr eigenes kleines Paradies direkt neben der Terrasse. Der eingezäunte Spielbereich liegt perfekt in Sichtweite der Tische und bietet alles, was kleine Entdecker glücklich macht: Rutsche, Sandkasten, Holzspielhaus, Hasenstall, Wachteln sowie einen kleinen Teich mit Schildkröten und Fischen. Ganz neu eingezogen sind außerdem die beiden Esel Robbi und Laura, die oberhalb des Hauses in ihrer neuen Scheune wohnen. Gerüchten zufolge soll es bald sogar Eselnachwuchs geben – die Spannung steigt also. 😉 Für den Fall, dass irgendwann doch kurz Langeweile aufkommen sollte (was ich ehrlich gesagt bezweifele), gibt es noch eine Malecke, einen Tischfußballtisch und digitale Spiele als Backup-Programm.

Rund um die Leitenschenke wächst zudem, was später auf Ihren Tellern landet. Viele der Zutaten stammen direkt aus dem eigenen Anbau und spiegeln die Leidenschaft wider, mit der hier gearbeitet wird. Meine Schwester und ihr Mann Tobi bewirtschaften einen Permakulturgarten mit Kräutern, Salaten, Gemüse und essbaren Blüten. Die restlichen Zutaten, Sie ahnen es sicher schon, stammen natüüüürlich vom Meringerhof. Was die Leitenschenke für mich so besonders macht, ist nicht nur der Ort selbst, sondern vor allem die Herzlichkeit, die hier gelebt wird – von meiner Schwester und ihrem Tobi genauso wie vom gesamten Team.

PS: Kleiner Geheimtipp. Wer im Lisetta wohnt, sollte das in der Leitenschenke nicht verschweigen. Die Wahrscheinlichkeit steigt dann nämlich deutlich, dass am Ende ein Limoncello am Tisch steht – rein zufällig natürlich. 😉

Meran

Noch ein Zwischenstopp gefällig?

Falls Sie dann doch irgendwann von der Terrasse aufstehen und doch noch Pläne haben – hier ein paar Tipps: Wer noch genug Power hat, radelt weiter nach Lana. Der hübsche Dorfkern lädt zum Flanieren ein, die bunten Schaufenster zum „nur kurz schauen“ – und wir wissen alle, wie das endet. Ich spreche da aus Erfahrung. 😉

Wenn Sie sich lieber auf den Rückweg begeben und noch einen kleinen Zwischenstopp in Meran einlegen möchten, führt eigentlich kein Weg an meinem Lieblingsplatz vorbei: der Winterpromenade mit der Wandelhalle. Ein langgezogener, eleganter Bau direkt an der Passer, entstanden in der Zeit, als Meran zur berühmten Kurstadt wurde. Früher flanierten hier die Kurgäste, heute sitzen wir hier und genießen den Ausblick. Drinnen und rundherum: Belle-Époque-Flair, Geschichte an jeder Ecke.

Das Tobi-Prinzip

Ein kleiner Funfact am Rande: Der Mann meiner Schwester heißt Tobi. Und der Mann an meiner Seite auch. Beide haben auch noch dasselbe Sternzeichen. Meine Schwester ist elf Jahre älter als ich und ich durfte früh miterleben, wie gut sie und ihr Tobi zusammenpassen und wie gut dieses „Tobi-Prinzip“ offenbar funktioniert. Vielleicht habe ich mir unbewusst genau das abgeschaut und mir irgendwann ebenfalls einen Tobi ins Leben geholt. 😉 Zufall oder nicht – wir haben beide großes Glück mit unseren Männern, leben unseren Traum und unterstützen uns gegenseitig auf diesem Weg.

Und darauf, kommts im Leben* an.
*Und auf leckere Marillenknödeln ... hüstel.

 

Ankommen und verlieben

Schon beim Check-in wird man (auch als neuer Gast) von einer derartigen Herzlichkeit erfüllt, dass man sich von der ersten Sekunde an wohl fühlt. Dieses Gefühlt zieht sich dann wie ein roter Faden durch den gesamten Urlaub. ... - man fühlt sich hier einfach rundum wohl, gut aufgehoben und bestens umsorgt. Ich finde genau das macht dieses Hotel aus: die Menschen im Hotel Lisetta die eine Berufung zur Gastlichkeit haben.

Julia M. - Holidaycheck

Bestes Hotel ever

Das freundlichste Hotel (Personal) aller Zeiten. Wir hatten wieder eine wundervolle Woche und freuen uns schon auf das nächste mal. Jeder Wunsch wird einem von den Lippen abgelesen.

Wolfgang - HolidayCheck