Neujahrsvorsätze einmal anders

Das Passwort fürs Leben heißt Humor

„Und, welche Vorsätze hast Du Dir für das neue Jahr so vorgenommen?“
Sie ist, gleich nach der Erkundigung, ob man denn auch einen Kater habe, die am häufigsten gestellte Frage an Neujahr. In einer perfekten Welt hätte ich darauf vermutlich eine perfekte Antwort. Doch im Hier und Jetzt fällt mir nur eines ein und das ist wenig spektakulär: „Ähhhhm, also … hm … puh – ich … hm.“
Was auf diese Antwort folgt, hängt ganz und gar vom Gesprächspartner ab. Verständnisvolles Nicken etwa und der Hinweis, dass man sich selbst keinerlei Gedanken darüber gemacht hätte und man sich einig ist, dass es den ganzen Nonsens sowieso nicht bräuchte.
Oder aber … Schnappatmung beim Gegenüber. Es folgt, was folgen muss.
„Aber … irgendeinen Vorsatz musst Du doch haben? Du willst doch über Dich hinauswachsen, Dich weiterentwickeln, Dich selbst optimieren, Deinem Umfeld gefallen, größer, besser, vollkommener, interessanter werden wollen?“

Neues Jahr, neues Ich

Gewissensbisse machen sich breit. Will ich das?
Eine kleine Stimme in mir, die nicht wirklich mir gehören zu scheint, die will.
Die will all das sein, wollen und werden. Ein besserer Mensch, ganz und gar vollkommen, mit den perfekten Zielen und Träumen. Während mein Gegenüber von mir abgelassen hat und sich offenbar auf die Suche nach einem ebenbürtigen Gesprächspartner gemacht hat, komme ich ins Grübeln. Kaum ist das alte Jahr futsch, sind wir mit den Gedanken schon bei jenen vielen Dingen, die wir unbedingt schaffen müssen. Das wird nämlich UNSER Jahr. Wie so oft.

Ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen, dass wir stets davon ausgehen, dass mit uns bzw. mit der Art und Weise, was und wie wir etwas tun, nicht stimmt? Und dass wir all das, radikal über Nacht ändern müssen? Wir konzentrieren uns auf unsere Misserfolge, Mängel und Versäumnisse des letzten Jahres, anstelle auf all jenes, was wir geschafft haben. Statt uns in Dankbarkeit zu üben, laden wir uns immensen Druck auf unsere Schultern und setzen ihn wieder in Gang – den Kreislauf des unvermeidlichen Scheiterns.  

„Leben ist das, was passiert,
während du eifrig dabei bist,
andere Pläne zu machen.“

John Lennon

Es dauert nicht lange und die neue Liste an Neujahrsvorsätzen landet schließlich in der Schublade, wo sie sich zu all den anderen verstaubten Listen der letzten Jahre und Jahrzehnte gesellt. Gefüllt mit realitätsfernen Wünschen und Träumen, die meistens nicht von uns selbst stammen, sondern sich angepasst haben, ans Weltbild. Dinge, von denen wir meinten, wir müssten sie schaffen, angehen und anpacken. Schließlich macht das ja jeder so. Mehr Sport treiben, sich von Winterspeck und Frühlingsrollen trennen, sich seinen Ängsten stellen, jeden Tag so leben, als wäre er unser Letzter – ganz „einfach“ zu erreichende Dinge eben.

Ein Buch mit 365 leeren Seiten …

… welches wir füllen können, liegt vor uns.
Den Beginn und das Ende Ihrer Geschichte wählen Sie selbst. Ich für meinen Teil habe all die Vorsatzlisten aus meiner Schublade entsorgt. Stattdessen konzentriere ich mich auf all die schönen Dinge, die mir im letzten Jahr widerfahren sind. Vieles war absolut ungeplant und dennoch fabelhaft. Dieses Jahr nehme ich mir zum Durchatmen. Was kommt, das kommt. Auch wenn es eine zusätzliche Frühlingsrolle ist. Darauf kommt es schließlich nicht an. Sondern auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Glücklich sein zum Beispiel.

Unsere etwas anderen Vorsätze fürs neue Jahr:

Brigitte

Mama Brigitte

… ist bekanntlich die, die mit den Pflanzen flüstert. Es ist uns nicht ganz klar, was sie ins Ohr der vielen Zitrusbäumchen und Blumen murmelt; eines ist aber sicher: Wie von Zauberhand, folgen sie ihr in Scharen. Dieses Jahr hat sich Mama Brigitte aber vorgenommen, den umliegenden Gärtnereien auch noch die ein oder andere Pflanze zu überlassen. Ob ihr das gelingt? Wir beginnen schon mal mit der Inventur auf der Lisetta-Terrasse …

Flavio

Papa Flavio

… ist unser Superheld, der sich mit Begeisterung um alle Belange in und rund ums Hotel kümmert. Da konnte es schon mal vorkommen, dass sich seine Basteleien & Werkeleien bis tiiiief in die Nacht gezogen haben. Zeit vergessen, meinte er. Weil Zeit aber kostbar ist, will er die 2023 besser nutzen. Zum Beispiel für Zweisamkeit mit Brigitte und Familienzeit mit den Enkelkindern Heidi und Lukas.

Tobi

Tobi

… macht es schon ganz richtig – von Vorsätzen hält er nicht allzu viel. Denn sich anschließend eingestehen zu müssen, dass man all die gesetzten Ziele nicht geschafft hat, kann (s)ein Männerherz nur schwer verkraften.😉

Katze Heidi

Katze Heidi

Vor rund 2000 Jahren hat der Mensch aufgehört, Katzen wie Götter anzubeten. Nur leider hat man damals versäumt, die Katzen darüber zu informieren. Das muss der Grund sein, warum Katze Heidi glaubt, das Hotel gehöre ihr allein. Vielleicht will sie im neuen Jahr den Hotelgästen etwas freundlicher gegenübertreten. Aber natürlich nur vielleicht. Denn wir, als ihr Personal, haben da eigentlich nichts zu melden.

Lisa

Lisa

Bleibt nur noch mein „Vorsatz“: Dieses Jahr hin und wieder schokofreie Zeit einplanen.
Also esse ich Schokolade dann einfach nur noch an Tagen, die mit „g“* enden. Das lässt sich bestimmt machen.
*und Mittwoch

 

Hervorragender Service

Wir wurden im Hotel mit großer Herzlichkeit empfangen, die Zimmer waren sehr gepflegt, die Außenanlagen werden von der Seniorchefin mit viel Liebe und Sorgfalt gepflegt. Das Frühstück und Abendessen waren hervorragend, Gabor und Gaby haben uns mit großer Souveränität bedient.

Peter W. - Holidaycheck

Familienurlaub

Kleines, schönes, familienbetriebenes Hotel in Dorf Tirol. Zum Wohlfühlen einfach super. Außerdem ist es perfekt für den Familien- oder Wanderurlaub. Wir waren jetzt schon zum 9.mal dort und es ist immer wieder toll.

Max B. - Holidaycheck