Der Christstollen: unser Weihnachtsliebling

Wie schmeckt Weihnachten? Am besten mit Kindern…

Es ist einer dieser Dezembernachmittage, an denen der Wind jedes Staubkorn zu verblasen scheint und man rundum alles bis ins letzte Detail erkennen kann. Ein wunderschöner Nachmittag, an dem ich bei meiner Mutter an die Tür klopfe, hinter der bereits meine Nichte Heidi und mein Neffe Lukas auf mich warten.

Die beiden sind nicht zu überhören, als meine Mutter mir die Tür öffnet. Es ist ein fröhliches Gekicher und Gelächter, das mich empfängt, und die beiden sind so in ihr Spiel vertieft, dass sie meine Ankunft gar nicht bemerken. Kein Problem: Ich beobachte Lukas und Heidi gern beim Spielen und lange dauert es eh nicht, bis sie mich entdecken und mir um den Hals fallen.

Die Küche ist unser nächster Stopp, schließlich haben wir heute einiges vor. Brigitte, meine Mutter, hat uns versprochen, mit uns Christstollen zu backen, ohne den in unserer Familie Weihnachten kaum denkbar ist. Er gehört untrennbar zum Fest, so sehr übrigens, dass das Rezept von Generation zu Generation weitergegeben wird – heute sogar gleich an zwei.

Stollen: Der Panettone des Nordens

Der Christstollen ist im deutschen Sprachraum (und damit auch in Südtirol), was den Italienern der Panettone ist. Gebacken wird er bereits seit dem ausgehenden Mittelalter. Das beweisen Dokumente aus dem 14. Jahrhundert, in denen der Stollen in seiner Urform erwähnt wird. Seinen Siegeszug hat das Gebäck wohl von Dresden aus angetreten, hat dann allerdings ganz Mitteleuropa erobert.

Kein Wunder, würde ich sagen, ist der Stollen doch eine Delikatesse: ein butterreiches Hefegebäck mit Sultaninen, kandierten Früchten und jeder Menge Staubzucker. Was genau in welchen Mengen wann und wie in den Teig gemischt wird, zeigt uns meine Mutter heute. Wir – Tochter und Enkel – schauen gebannt zu und können es kaum erwarten, auch wenn wir genau wissen: vor den Feiertagen kommt der Stollen nicht auf den Tisch.

Zum Glück gibt’s zur Belohnung fürs Mitbacken (und geduldige Abwarten) eine Tasse Apfelglühmix für uns alle, den heißen Apfelsaft also, der auch auf den Südtiroler Weihnachtsmärkten gern serviert wird. Die Kinder lieben ihn und auch ich bin – um ehrlich zu sein – ein großer Fan davon. Heute noch mehr als früher, vergisst meine Mutter doch seit ich erwachsen bin selten einmal, meinen Apfelsaft mit einem Schuss Rum zu verfeinern.

 

 

 

Ankommen und verlieben

Schon beim Check-in wird man (auch als neuer Gast) von einer derartigen Herzlichkeit erfüllt, dass man sich von der ersten Sekunde an wohl fühlt. Dieses Gefühlt zieht sich dann wie ein roter Faden durch den gesamten Urlaub. ... - man fühlt sich hier einfach rundum wohl, gut aufgehoben und bestens umsorgt. Ich finde genau das macht dieses Hotel aus: die Menschen im Hotel Lisetta die eine Berufung zur Gastlichkeit haben.

Julia M. - Holidaycheck

Hotel mit familiärem Flair

Sehr schön gelegenes Hotel, das von einer ausgesprochen herzlichen und hilfsbereiten Familie mit viel Herzblut geführt wird. Auch das Servicepersonal ist sehr aufmerksam und zuvorkommend. Hervorzuheben sind außerdem die regionalen Produkte aus dem Bauernhof der Familie, die in der gehobenen Küche Verwendung finden.

Susanne - Holidaycheck